Konfirmation: Segen für die mündigen Gemeindeglieder (Foto: epd).

Das Ja zum Glauben

Sonntag nach Ostern, Gottesdienst in der Kirche: 20 Jugendliche knien im Halbrund um den Altar. Die Pastorin tritt der Reihe nach auf sie zu, segnet sie, liest für jeden einen Spruch aus der Bibel. Was in den Kirchen immer im Frühjahr gefeiert wird, ist die Konfirmation: das Ja-Wort zur Taufe. Die Jugendlichen bestätigen nun selbst, was damals Eltern und Paten für sie versprochen haben: dass sie den Weg des Glaubens gehen wollen, dass sie zur Kirche gehören, Hoffnung und Zweifel mit anderen teilen können. Gleichzeitig empfangen sie Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Mit der Konfirmation werden die jungen Erwachsenen volle Mitglieder der Kirche. Sie gehen zum Abendmahl, können selbst Pate werden und bestimmen in kirchlichen Angelegenheiten mit. Auf die Konfirmation bereiten sich die Jugendlichen mit Unterricht, Projekten und Wochenend-Freizeiten vor. Der Konfirmandenunterricht ist ein guter Ort, um Fragen nachzugehen, die jeden Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden beschäftigen: Wer bin ich, wohin gehe ich, was trägt mich - Fragen nach dem Geheimnis des Lebens, dem Sinn und der religiösen Dimension.

Die Form, in der der Konfirmandenunterricht gestaltet wird, ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Erkundigen Sie sich in Ihrem Gemeindebüro. Im Normalfall beginnt der Konfirmandenunterricht nach den Sommerferien, wenn die Jugendlichen 12 Jahre alt sind oder in die 7. Klasse gehen. Wie Sie Ihre Kirchengemeinde im Kirchenkreis erreichen, erfahren Sie hier.

Weitere allgemeine Informationen zur Konfirmation finden Sie unter

Kirche für Einsteiger

konfirmationsspruch.de

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