Jüdischer Friedhof im Neukloster Forst

Hinweise

NeuklosterForst, an der Südseite der B 73, bis 300 m hinter dem Bahnübergang in Richtung Stade

Literatur:

  • Jürgen Bohmbach: Sie lebten mit uns. Juden im Landkreis Stade vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. (= Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Stade, Bd. 21). Stade 2002
  • Jürgen Bohmbach: Eine Begräbnisstätte auf ewige Zeiten. Der Jüdische Friedhof in Stade. (= Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Stade, Bd. 22). Stade 2002
  • Enthält: Geschichte, Belegungsliste, Fotos (aus dem Jahr 1943)
    Jürgen Bohmbach: Die Juden im alten Regierungsbezirk Stade. (= Sonderdruck aus dem Stader Jahrbuch 1977)

Kurzbeschreibung

Der Begräbnisplatz wurde 1832 von der Synagogengemeinde Horneburg erworben und spätestens ab 1839 als Friedhof genutzt. 1910 erhielt er nach einer Renovierung seine heutige Form. Bis 1929 wurden mindestens 53 Menschen hier beigesetzt. 31 Grabsteine sind erhalten. Erkennbar sind die Familiengrabstellen der Familien Nathan und Goldberg.

Für die Juden im Landkreis Stade gab es neben diesem Friedhof noch einen (auch erhaltenen, aber stärker demolierten) in Stade und in Cadenberge.

Didaktische Anregungen

Jüdische Begräbnisrituale und jüdischer Glaube

Leben und Verfolgung der Juden im Landkreis Stade