„Buxtehude sollte wieder in der Synode vertreten sein“- Kirchenkreistag nominiert Franziska Feldmann und Dr. Martin Krarup für die Synodenwahl

Der Kirchenkreis Buxtehude nominierte in Harsefeld zwei Kandidaten für die Wahl zur Landessynode: Zum einen Superintendent Dr. Martin Krarup, der findet: „Buxtehude sollte nach längerer Zeit wieder in der Synode vertreten sein. Mich bewegen die Belange der großen Landgemeinden hier im Norden und die zunehmende Bürokratisierung.“

Regionaldiakonin Franziska Feldmann wird als berufliche Mitarbeiterin kandidieren. Sie ist zuständig für die „BAHN-Region“ -  das sind die Kirchengemeinden Bliedersdorf, Apensen, Horneburg und Neukloster. Zu ihrer Kandidatur sagte sie: „Ich bin gut in der Landeskirche vernetzt und möchte die Belange der Jugend in die Synode einbringen.“ Mit ihr ist es dem Kirchenkreis gelungen, gleich zwei der angestrebten Quoten zu verwirklichen: Demnach sollen mindestens 20 Prozent der Kandidat*innen unter 27 Jahre alt sein und mindestens je 40 Prozent Frauen, bzw. Männer.

Am 25. September wird in der evangelischen Landeskirche Hannovers eine neue Synode gewählt. Bislang sorgt Günter Hagenah aus dem Kirchenkreis Stade dafür, dass Buxtehude regelmäßig über die Beratungen der Landessynode informiert wird. Im Laufe der nächsten Monate werden Feldmann und Krarup nun ihre Vorstellungstour durch den Wahlbezirk VII unternehmen. Dazu gehören die Kirchenkreise Bremerhaven, Buxtehude, Cuxhaven-Hadeln, Stade und Wesermünde.

Wahlberechtigt zur Synode sind die Kirchen- und Kapellenvorstände, Kirchenkreistagsdelegierten sowie die Pfarrkonvente der evangelisch-lutherischen Kirche. Sie ist eine reine Briefwahl, aufgeteilt in drei Listen: Ordinierte, berufliche (nichtordinierte) Mitarbeitende der Kirche und Ehrenamtliche. 

Christa Haar-Rathjen

Franziska Feldmann und Dr. Martin Krarup (Foto: Haar-Rathjen)