Gebäudemanagement, Verteilung von Sondermitteln und Jahresrechnungsabschluss. Kirchenkreissynode nimmt in Apensen Arbeit auf

Mit Inkrafttreten der neuen Verfassung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers Anfang des Jahres wurde aus dem Kirchenkreistag die Kirchenkreissynode.

Auf der Tagung der KKS im Februar in Apensen nahmen die frischgebackenen „Synodalen“ des Kirchenkreises Buxtehude ihre Arbeit auf.

Superintendent Dr. Martin Krarup stellte den aktuellen Stand des Gebäudemanagements in den elf Gemeinden des Kirchenkreises Buxtehude vor. Die Gebäudemanagerin des Kirchenkreises, Andrea Haselbeck-Peters erstellt zurzeit mit den Kirchengemeinden einen Gebäudebedarfsplan zu den Gemeindebauten und Pfarrhäusern. Dieser wird dem Querschnittsausschuss der KKS vorgestellt, überprüft und voraussichtlich auf der Junitagung durch die KKS beschlossen. In diesem Gebäudebedarfsplan spielt neben den aktuellen Bedarfen und zukünftigen Entwicklungen der Gemeindestrukturen auch das Thema Energieverbrauch eine wichtige Rolle.

Gemeinden, die nachhaltiger werden möchten, haben z. B. durch eine kürzlich erfolgte einmalige Ausschüttung finanzieller Mittel seitens der Landeskirche Hannovers die Möglichkeit, in Energiesparmaßnahmen zu investieren, berichtet Superintendent Dr. Martin Krarup. Die Ausschüttung dieser Sondermittel ist durch Überschüsse im landeskirchlichen Haushalt der vergangenen Jahre zustande gekommen. Die Landeskirche gibt diese Mittel nun an die Kirchenkreise weiter. Der Kirchenkreis Buxtehude hat beschlossen, diese Finanzspritze gemäß einem speziellen Schlüssel an jede Gemeinde weiterzugeben.

Krarup wies darauf hin, dass angesichts des zu erwartenden Rückgangs der Kirchenmitgliedszahlen und aus konjunkturellen Gründen bald deutlich weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden. Daher empfahl er, in den Gemeinden sorgsam abzuwägen, ob die Einmalzahlung investiert oder für „dünnere Zeiten“ angespart werden sollte.

Die derzeit noch solide finanzielle Lage spiegelt sich auch in der Jahresrechnung des Kirchenkreises wider. Diese konnte Werner Hecht, stellvertretender Amtsleiter des Kirchenamtes Stade, nach Prüfung durch das Landeskirchenamt der Kirchenkreissynode zur Abnahme vorlegen.

Da Pastor Keno Eisbein aus Mulsum im April nach Soltau wechseln wird, wählten die Delegierten an seiner Stelle Pastorin Alida Weinert aus Apensen in den Vorstand der Kirchenkreissynode.

Mit einem Ausblick auf einen „Tag des Kirchenkreises“, der im Jahr 2022 an verschiedenen Orten zwischen Buxtehude im Osten und Mulsum im Westen interaktiv und spielerisch Gestalt annehmen wird, beschloss die Kirchenkreissynode ihre erste Sitzung des Jahres 2020.

03.03.2020                          Christa Haar-Rathjen

 

 

Foto: Graeger