Kirchenvorstandswahlen am 11. März

Alle sechs Jahren wählen die Kirchengemeinden ihre Kirchenvorstände. Kirchenvorsteherinenn und Kirchenvorsteher leiten zusammen mit dem Pfarramt die Kirchengemeinde. Von der Gestaltung des Friedhofs über die Schwerpunktsetzung in der Jugendarbeit und im gottesdienstlichen Leben bis zur Besetzung von Pfarrstellen reicht das Spektrum.

"Kirchenvorstandswahlen im März sind wie ein vorgezogenes Pfingstfest, weil viele Menschen vom Heiligen Geist angesteckt sind und sich in den Dienst der guten Botschaft stellen wollen", schreibt Landesbischof Ralf Meister in seinem Wahlaufruf zur Wahl am 11. März. 110 Kandidatinnen zwischen 22 und 75 Jahren bewerben sich in den elf Kirchengemeinden und der Kapellengemeinde Dollern um 71 Sitze in den Gremien im Kirchenkreis Buxtehude. Superintendent Martin Krarup räumt ein, dass die Kandidatensuche schwieriger geworden sei. "Die sechsjährige Wahlperiode lässt so manchen vor einer Kandidatur zurückschrecken. Ein solcher Zeitraum ist für die meisten Menschen unüberschaubar." Dass es trotzdem gelungen sei, soviele Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, zeige, wie sehr vielen an ihrer Kirchengemeinde liege.

Bei der diesjährigen Wahl sind erstmals schon Jugendliche ab 14 Jahren wahlberechtigt. Darum wurden auch  Konfirmanden und Konfirmanden intensiv auf die Wahl vorbereitet. Um junge Menschen für die Wahlen zu interessieren, hat der Kirchenkreis Buxtehude ein Preisausschreiben auf den Weg gebracht: Jugendliche zwischen 14-21 Jahren, die nun erstmals wählen dürfen, können in den Wahllokalen eine Teilnahmekarte ausfüllen. In Fredenbeck und Mulsum, wo eine allgemeine Briefwahl stattfindet, können die Teilnahmekarten mit den Briefwahlunterlagen abgegeben werden. Sie liegen in den Gemeindehäusern und Pfarrbüros aus. Zu gewinnen gibt es Gutscheine bis zu 50,- € in einem Kino eigener Wahl.

Die Landeskirche hat sich bei den Wahlbenachrichtungen dieses Mal für ein modernes Format entschieden: ein Selfmailer. Der Brief enthält sowohl die offizielle Wahlbenachrichtigung als auch Informationen über die Arbeit von Kirchenvorständen. Spätestens in den nächsten Tagen werden die Umschläge die Wahlberechntigten erreichen.

Nicht in allen Kirchengemeinden übersteigt die Zahl der Kandidaten die der Sitze deutlich. Martin Krarup betont aber, dass die Wahlen auch dort sehr wichtig sein, wo die Auswahl nicht so groß sei. "Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die neuen Kirchenvorstände. Es ist wichtig für sie zu spüren, dass sie gerade bei schwierigen Entscheidungen mit einem Mandat der Gemeinde handeln."

Die Öffnungszeiten der Wahlbüros in den Kirchengemeinden:

Ahlerstedt                          11.00 – 17.00 Uhr

Apensen                             11.00 – 17.00 Uhr

Bargstedt                            11.00 – 18.00 Uhr

Bliedersdorf                        10.30 – 16.30 Uhr

St.-Paulus-KG Buxtehude     09.00 – 18.00 Uhr
                 (außer während des Gottesdienstes)

St.-Petri-KG Buxtehude        11.00 – 17.00 Uhr

Fredenbeck                         15.00 – 17.00 Uhr

Harsefeld                            09.00 – 18.00 Uhr
                 (außer während des Gottesdienstes)

Horneburg                           10.00 – 18.00 Uhr
                 (außer während des Gottesdienstes)
     Dollern                           10.30 – 16.30 Uhr
     Nottensdorf                    11.30 – 17.30 Uhr

Mulsum                               15.00 – 17.00 Uhr

Neukloster                           11.00 – 17.00 Uhr

 

 

 

 

Kirche MIT mir - das Motto der diesjährigen Wahlen.

Die Superintendenten Martin Krarup und Thomas Kück mit der neu gestalteten Wahlbenachrichtung.

Die Teilnahmekarte des Erstwählerpreisausschreibens.