"Unter Gottes Zelt vereint"

Weltweit feiern am ersten Freitag im März Frauen in ca. 170 Ländern ökumenisch den christlichen Gottesdienst zum Weltgebetstag – in diesem Jahr am 2. März. Die Liturgie des Gottesdienstes verfassen jeweils Frauen eines Landes für die Welt. In diesem Jahr kommt die inhaltliche Ausarbeitung des Gottesdienstes aus Paraguay und steht unter dem Titel „Unter Gottes Zelt vereint“.

Auch im Kirchenkreis Buxtehude wird der Weltgebetstag ökumenisch gefeiert. Die Kirchengemeinden laden zu Gottesdiensten ein, in denen die Besucherinnen und Besucher das Land Paraguay auf intensive Art und Weise kennen lernen können: Land und Leute, Kultur und Gebräuche, Religion und Glaube der Menschen in Paraguay werden die Gottesdienste prägen. In vielen Gemeinden findet im Anschluss an den Gottesdienst ein gemütliches Beisammensein mit landestypischem Essen und Trinken statt.

Hier finden Sie eine Übersicht, wann die Gottesdienste in den Gemeinden beginnen:

Ahlerstedt: 19.00 Uhr (im Gemeindehaus)    

Apensen: 18.00 Uhr (im Gemeindehaus Apensen)

Bargstedt: 20.00 Uhr (im Gemeindehaus)

Fredenbeck: 19.00 Uhr (Kirche)

Harsefeld: 19.00 Uhr (im ev. Gemeindehaus Marktstraße 7)

Buxtehude: 19.00 Uhr (St.-Paulus-Kirche, Finkenstraße 53)

Horneburg: 17.00 Uhr (Kirche)

Neukloster: 19.00 Uhr (Kirche)

 

  • Der Gran Chaco mit Dornensavannen und Sümpfen im Westen und im Osten die fruchtbare Region Oriental, ein Naturparadies,
  • Tereré , das Nationalgetränk aus Mate-Tee und Chipas, die kleinen Maiskuchen
  • Nandutí-Handarbeitsspitzen und die Polca, eine südamerikanische Variante des Tanzes

Dies sind Kennzeichen Paraguays, des Weltgebetstagslandes 2007. Bekannt ist Paraguay aber auch durch seine jüngere Geschichte. Sie wurde geprägt vor allem durch die Diktatur unter General A. Stroessner. Während seiner Alleinherrschaft 1954 bis 1989 „verschwanden“ Hunderte von Regimegegnern/Innen, sie wurden gefoltert und ermordet.

Auch heute noch leidet das Land unter den Folgen der Diktatur, denn Gewalt, Armut und vor allem Korruption belasten die Menschen in Paraguay. Auch wenn der Weg zu einer echten Demokratie noch weit ist, gibt es jetzt Anzeichen für eine positive Veränderung: Viele Paraguayer/Innen demonstrieren und arbeiten dafür, dass es der jungen Generation (60 Prozent der Bevölkerung sind unter 30 Jahren) möglich sein wird, eine Zukunft in Freiheit und Gerechtigkeit zu gestalten.

Die Schöpferinnen der Weltgebetstags-Ordnung  geben die Hoffnung auf Veränderung weiter. Genau wie Sara, die im hohen Alter einen Sohn gebar, wollen sie weiter auf Gott vertrauen. Für ihr Land geht es ihnen um Einheit in der Vielfalt. Deshalb ist die Nandutí-Spitze ihr Symbol. Diese Spitze hat viele Muster und ist doch ein schönes Ganzes.

Weitere Infos unter: www.weltgebetstag.de

Die Nandutí-Spitze ist das Symbol des diesjährigen Weltgebetstages