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NeuigkeitenJungen - das vernachlässigte Geschlecht des RU?Schule ist ein wichtiger Schauplatz für die Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit, für das "Gendering". Doch kommt die Jungenperspektive in der Religionspädagogik kaum vor. Thorsten Knauth zeichnet in seinem Aufsatz Entwicklungen nach, gibt Anregungen und beschreibt Lernfelder für den Religionsunterricht. Jungen, das vernachlässigte Geschlecht? Jungen, so liest man inzwischen immer wieder, "seien stärker anfällig für Krankheiten, hätten ein höheres Risiko für Unfälle, würden drei- bis viermal häufiger unter Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefiziten, Stottern, Autismus, Bettnässen etc. leiden. Nach einer jahrelangen Förderung der Mädchen, so die Botschaft, seien die Jungen nun ins Hintertreffen geraten. Sie seien nachgerade zum schwächeren Geschlecht geworden. Die Jungenperspektive darf nicht nicht vernachlässigt werden, so Thorsten Knauth, "die Frage ist nur, auf welche Weise diese Perspektive konstruiert wird. Was ich versuchen möchte, ist das, was man eine geschlechtsbezogene Perspektive auf Jungen nennen könnte, ein wenig mehr zu konturieren."
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© Evang.-luth. Kirchenkreis Buxtehude Letzte Änderung: 17. 04. 2009 |
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