Stader Kirchengemeinden setzen ihre seelsorglichen und begleitenden Angebote gemeinsam fort
Nach der Gewalttat am 29. Juni in Stade und nach der Trauerandacht in St. Wilhadi setzen die Stader Kirchengemeinden gemeinsam ihr begleitendes und seelsorgliches Angebot fort. „Die schreckliche Gewalttat und der Tod der Mitarbeitenden in der betroffenen Einrichtung hat nicht nur die Angehörigen in tiefe Trauer gestürzt. Viele Menschen in unserer Stadt trauern mit, sind besorgt und verunsichert. Als Kirche in der Stadt öffnen wir unsere Räume für Trauer, Gebet und Begegnungen. Wir machen weitere Angebote der Begleitung und Seelsorge und laden Menschen ein, mit der Last dieser Tage nicht allein zu bleiben“, sagt Stades Superintendent Marc Wischnowsky.
Die Johanniskirche, in deren Gemeindegebiet sich die Gewalttat ereignet hat, bietet bis zum 10. Juli Raum für Gedenken und Begegnung: Von 18.00 bis 18.15 Uhr findet eine Stille Andacht statt; von 18.15 bis 19.00 Uhr ist Raum für Stille und Begegnung.
Weiterhin gilt: Angehörige und Betroffene können sich individuell an die zuständige Gemeindepastorin oder den zuständigen Gemeindepastor wenden. Sie sind ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger und stehen für Gespräche bereit. Eine Übersicht der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner findet sich für den Bereich Stade unter Stadtkirchen Stade – Gemeinden. Kontakte zu Seelsorger:innen im Kirchenkreis Buxtehude lassen sich hier finden.
Zudem ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr für Ratsuchende unter der Telefonnummer 0800-1110111 erreichbar.